Fachkompetenz und Erfahrung
für komplexe Eingriffe
Implantologie und Oralchirurgie

Implantologie und Oralchirurgie

Implantologie und Oralchirurgie gehören zu den anspruchsvollsten Fachgebieten der Zahnmedizin. Dr. Ulrich Haid, Fachzahnarzt für Oralchirurgie, ist Inhaber des Zahnzentrums Tübingen Süd und Ihr Ansprechpartner für alle komplexen chirurgischen Eingriffe.
Dank langjähriger Erfahrung aus der Universitätsklinik, einer chirurgischen Überweiserpraxis sowie der freiberuflichen Tätigkeit führen wir unsere Patientinnen und Patienten im Team mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen sicher und gewissenhaft durch jede Behandlung.

Nach ausführlicher Risikoanamnese und sorgfältiger Aufklärung führen wir alle Eingriffe schnell, schonend und so minimalinvasiv wie möglich durch. Grundlage dafür sind individuell abgestimmte Behandlungskonzepte, die exakt auf Ihre medizinischen Voraussetzungen und persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Davon profitieren sowohl junge Patientinnen und Patienten, etwa bei der Weisheitszahnentfernung, als auch ältere oder medizinisch vorbelastete Menschen – beispielsweise bei der Einnahme blutverdünnender Medikamente oder bei antiresorptiven Therapien im Rahmen von Osteoporose- oder Krebserkrankungen.

Sollten Sie sich einen chirurgischen Eingriff unter örtlicher Betäubung nicht vorstellen können, bieten wir – nach entsprechender Anamnese – Behandlungen unter Lachgas-Sedierung oder in ausgewählten Fällen auch in Vollnarkose (Intubationsnarkose) an. Diese erfolgen in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen externen Anästhesie-Team.

Unser Leistungsspektrum auf einen Blick:

  • Zahn- und Weisheitszahnentfernung
  • Zahnimplantate aus Titan oder Keramik
  • Sofortimplantate bei Frontzahntrauma
  • Knochenaufbau in Höhe und Breite (mit Eigenknochen und Knochenersatzmaterialien)
  • Knochenaufbau in der Kieferhöhle (interner und externer Sinuslift)
  • Wurzelspitzenresektionen mit retrograder Wurzelfüllung
  • Zystenentfernungen aus Knochen, Lippen und Schleimhaut
  • Zahnfreilegungen für kieferorthopädische Behandlungen
  • Behandlung von Risikopatienten unter Antikoagulation
  • Behandlung von Patientinnen und Patienten unter antiresorptiver Therapie (z. B. bei Osteoporose oder Krebserkrankungen)

Informationsblatt zum Download:
Verhaltensregeln nach operativen Eingriffen im Mund- und Kieferbereich

Implantologie

Festsitzender Zahnersatz auf künstlichen Zahnwurzeln

Fehlende Zähne können die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen – beim Sprechen, Essen und Lächeln. Zahnimplantate bieten eine moderne, langlebige und ästhetisch hochwertige Lösung für dauerhaft festen Zahnersatz.

In einem ausführlichen Beratungsgespräch klären wir gemeinsam, welche Implantatversorgung für Sie medizinisch sinnvoll ist und Ihren funktionellen sowie ästhetischen Ansprüchen entspricht. Selbstverständlich berücksichtigen wir dabei auch Ihre persönlichen Wünsche. Sie erhalten einen transparenten, individuell auf Sie abgestimmten Behandlungsplan.

Auch nach der Implantation begleiten wir Sie zuverlässig weiter. Regelmäßige Nachsorge und Kontrollen sind fester Bestandteil unseres Behandlungskonzepts und werden durch unser Recall-System unterstützt.

Was ist ein Implantat?

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die dauerhaft im Kieferknochen verankert wird. Implantate bestehen in der Regel aus Titan oder – auf Wunsch – aus Keramik.

Auf dem Implantat wird der eigentliche Zahnersatz befestigt:

  • eine Krone zum Ersatz eines einzelnen Zahns
  • eine Brücke bei größeren Zahnlücken
  • Verbindungselemente für herausnehmbaren Zahnersatz

Wir arbeiten ausschließlich mit hochwertigen Implantatsystemen renommierter Hersteller. Der individuelle Zahnersatz wird von erfahrenen Zahntechnikern in unserem hauseigenen Dentallabor oder in ausgewählten regionalen Partnerlaboren gefertigt.

Diagnostik und Planung

Eine erfolgreiche Implantatversorgung setzt ausreichendes Knochenangebot in Höhe und Breite voraus. Neben der klinischen Untersuchung nutzen wir moderne bildgebende Verfahren, insbesondere die Digitale Volumentomographie (DVT).

Das dreidimensionale Röntgen ermöglicht eine exakte Beurteilung des Kieferknochens sowie der Lage von Nerven- und Gefäßstrukturen. So können Implantate präzise, sicher und vorausschauend geplant werden.

Ist das Knochenangebot nicht ausreichend, können wir den Kieferknochen im Vorfeld oder im Rahmen des Eingriffs gezielt aufbauen. Hierfür verwenden wir biokompatible Knochenersatzmaterialien in Kombination mit körpereigenem Knochen. Diese Verfahren haben sich seit vielen Jahren bewährt und bieten stabile, langfristige Ergebnisse.

Download Informationsblatt:
Verhaltensregeln nach operativen Eingriffen im Mund- und Kieferbereich

Implantatgetragener Zahnersatz

Implantate eröffnen vielfältige Möglichkeiten der Versorgung – von Einzelzahnkronen über Brücken bis hin zu festsitzendem oder herausnehmbarem Zahnersatz bei vollständigem Zahnverlust.
Ein entscheidender Vorteil implantatgetragener Versorgungen ist der hervorragende Halt. Wackelnde Prothesen gehören der Vergangenheit an. Implantatgetragener Zahnersatz erfüllt höchste Anforderungen an Funktion, Komfort und Stabilität und hat sich seit Jahrzehnten klinisch bewährt.

Wie natürliche Zähne benötigen auch Implantate eine sorgfältige Pflege. Wir unterstützen Sie dabei mit individueller Prophylaxe und regelmäßigen Kontrollterminen im Rahmen unseres Recall-Programms.

Weisheitszahnentfernung

Die Entfernung von Weisheitszähnen gehört in unserer Praxis zur Routine. Dank langjähriger chirurgischer Erfahrung führen wir den Eingriff schnell, sicher und möglichst minimalinvasiv durch.
Die Behandlung erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung. Auf Wunsch bieten wir zusätzlich eine Lachgas-Sedierung an, um den Eingriff besonders entspannt zu gestalten. In ausgewählten Fällen ist auch eine Behandlung in Vollnarkose (Intubationsnarkose) möglich.
Ob eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse erfolgt, hängt von der medizinischen Indikation ab. Gerne informieren wir Sie vorab transparent über die verschiedenen Möglichkeiten und anfallenden Kosten.

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Wurzelspitzenresektion

Eine Wurzelspitzenresektion kann notwendig werden, wenn sich trotz sorgfältiger Wurzelkanalbehandlung erneut eine Entzündung oder Zyste im Bereich der Wurzelspitze bildet.

Vor einem chirurgischen Eingriff prüfen wir stets, ob konservative Maßnahmen – etwa eine Revision der Wurzelkanalbehandlung – erfolgversprechend sind.

Ist eine Operation erforderlich, kürzen wir die Wurzelspitze um wenige Millimeter und dichten den Wurzelkanal von der Wurzelspitze her mit bioaktiven Materialien sorgfältig ab. Bei Bedarf kann zusätzlich ein Knochenaufbau durchgeführt werden.

Die Erfolgsaussichten hängen von verschiedenen Faktoren ab. Diese besprechen wir ausführlich mit Ihnen, ebenso wie mögliche Behandlungsalternativen.

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Knochenaufbau

Für eine stabile Implantatversorgung ist ausreichender Kieferknochen notwendig. Nach Zahnverlust oder infolge einer Parodontitis kann es zu Knochenabbau kommen. Mit modernen chirurgischen Verfahren schaffen wir optimale Voraussetzungen für die Implantation.

Unsere Verfahren:

  • Knochenaufbau mit Eigenknochen und Ersatzmaterialien – körpereigener Knochen wird mit biokompatiblen Ersatzmaterialien kombiniert. Während der Eigenknochen die Heilung unterstützt, dienen die Ersatzmaterialien als Leitstruktur für die Knochenneubildung.
  • Sinuslift – im Oberkiefer-Seitenzahnbereich wird bei Bedarf die Kieferhöhlenschleimhaut angehoben und der entstandene Raum mit Knochenmaterial aufgefüllt.
  • Geführte Knochenregeneration (GBR) – der aufgebaute Bereich wird mit einer Membran geschützt, um eine ungestörte Knochenneubildung zu ermöglichen.

Materialien:

  • Eigenknochen
  • Xenogene Knochenersatzmaterialien natürlichen Ursprungs
  • Synthetische Knochenersatzmaterialien

Alle verwendeten Materialien sind biokompatibel und werden im Heilungsprozess durch eigenen Knochen ersetzt oder fest integriert.

Einheilzeit:

In der Regel 3 bis 6 Monate. In ausgewählten Fällen können Knochenaufbau und Implantation in einer Sitzung erfolgen. Die Planung erfolgt präzise mithilfe der 3D-Diagnostik (DVT).

PRF – Körpereigene Wachstumsfaktoren für die bessere Heilung

PRF (Platelet Rich Fibrin) ist ein Konzentrat aus körpereigenen Wachstumsfaktoren, das aus einer kleinen Blutprobe gewonnen wird. Durch Zentrifugation entstehen hochkonzentrierte Wachstumsfaktoren und Stammzellen, die die natürliche Wundheilung und Geweberegeneration unterstützen.

Wir setzen PRF gezielt ein:

  • bei Implantationen und Knochenaufbauten zur verbesserten Einheilung
  • bei Zahnextraktionen, insbesondere bei Risikopatienten
  • unterstützend in der Parodontitisbehandlung

PRF besteht zu 100 Prozent aus körpereigenem Material, enthält keine Fremdstoffe und ist sehr gut verträglich. Es kann Schwellungen und Schmerzen reduzieren und die Heilungszeit verkürzen.

PRF ist eine private Zusatzleistung. Gerne beraten wir Sie individuell und informieren transparent über die Kosten.

Zahnunfall – schnelles Handeln rettet Zähne

Ein Zahnunfall kann jederzeit passieren. Besonders Frontzähne sind bei Stürzen oder Sportunfällen gefährdet – vor allem im Kindes- und Jugendalter. Wichtig zu wissen: In vielen Fällen ist Zahnerhalt möglich, wenn schnell und richtig gehandelt wird.

Sofortmaßnahmen – was tun?

  1. Mund kontrollieren: Lose Teile vorsichtig entfernen
  2. Zahn suchen: Nur an der Krone anfassen, nicht an der Wurzel
  3. Zahn nicht reinigen
  4. Richtig lagern:
    o Zahnrettungsbox (Apotheke) – bis zu 24 Stunden
    o H-Milch (ultrahocherhitzt) – maximal 1–2 Stunden
    o Speichel (Zahn im Mundvorhof) – nur bei Erwachsenen oder älteren Kindern
    o Niemals trocken lagern
  5. Sofort zum Zahnarzt oder in die Zahnklinik

Mögliche Verletzungen:

  • Zahn locker oder verschoben: nicht berühren, sofort vorstellen
  • Zahn abgebrochen: Fragment feucht aufbewahren und mitbringen
  • Zahn ausgeschlagen: umgehend korrekt lagern und schnellstmöglich behandeln lassen

Eine Zahnrettungsbox sollte idealerweise in Schulen, Sportvereinen und in der Hausapotheke vorhanden sein.

Informationsblatt zum Download:
Informationsblatt: Zahnunfälle – im Notfall richtig handeln!

Chirurgische Behandlungen und Zahnsanierung unter Lachgas oder Vollnarkose

Sowohl umfangreiche oralchirurgische Eingriffe als auch größere Zahnsanierungen führen wir sicher und schonend unter Sedierung oder Vollnarkose durch.
Welche Methode für Sie geeignet ist, besprechen wir ausführlich im Vorfeld.

Vollnarkose in vertrauter Umgebung

Ein besonderer Vorteil: Behandlungen in Vollnarkose (ITN) finden direkt in unseren Praxisräumen statt. Sie müssen nicht in eine fremde Klinik wechseln.
Die Narkose wird von einem erfahrenen externen Anästhesie-Team durchgeführt. Während des gesamten Eingriffs gelten höchste medizinische Sicherheitsstandards. Nach der Behandlung erholen Sie sich in einem separaten Aufwachraum in ruhiger, diskreter Atmosphäre.

Die Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen erfolgt nur in bestimmten medizinisch begründeten Fällen. Wir informieren Sie vorab transparent über die entstehenden Kosten.

Kinderzahnsanierung

Informationen zur Zahnsanierung für Kinder finden Sie auf unserer speziellen Kinderseite: www.zahnies.com

Sie haben noch Fragen zum Thema Implantologie und Oralchirurgie in Tübingen?

Sprechen Sie uns einfach an oder vereinbaren einen Termin in unserem Zahnzentrum.
Wir nehmen uns gerne Zeit für Ihre Fragen.

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Eine Praxis zum Wohlfühlen.

Wir möchten, dass Sie gern zu uns in unser Zahnzentrum Tübingen kommen. Deshalb empfangen wir Sie in einem schönen Ambiente, in dem Sie sich gleich wohlfühlen werden. Die Behandlungsräume sind mit modernen Geräten ausgestattet, sodass wir zahnmedizinisch auf höchstem Qualitätsniveau arbeiten können. Selbstverständlich nutzen wir den digitalen Workflow und erfüllen sämtliche Hygienestandards, um jede Behandlung sicher und zuverlässig zu machen.

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